Der Jodokusweg

Überblick

  • Länge: ca. 11 km
  • Gehzeit: etwa 3 – 3½ Stunden
  • Höhenmeter: ca. 300 m im Auf- und Abstieg
  • Schwierigkeitsgrad: mittel
  • Markierung: weißes „J" auf schwarzem Grund
  • Start/Ziel: Pfarrkirche St. Quirinus in Langenfeld (Eifeldom)
  • Beste Jahreszeit: Frühling bis Herbst

Der Jodokusweg ist ein rund 11 Kilometer langer Pilger- und Rundwanderweg in der Eifel bei Langenfeld (56729). Er beginnt an der neugotischen Pfarrkirche St. Quirinus, auch bekannt als Eifeldom, und führt zunächst entlang des idyllischen Baches Nitz bis zur Wallfahrtskapelle St. Jost, einem traditionsreichen Ziel für Pilger und Wanderer.

Unterwegs begegnen Ihnen einige sehenswerte Stationen: die geheimnisvolle „Schwarze Madonna", eine in einer Felsnische platzierte Heiligenstatue, der Jodokusbrunnen mit frischem Quellwasser sowie mehrere historische Wegekreuze und Naturdenkmäler. Die Route verläuft durch abwechslungsreiche Eifellandschaft mit Wiesen, Wäldern und kleinen Tälern und führt durch die Orte Welschenbach, Niederwelschenbach und Acht.

Mit rund 300 Höhenmetern und einer Gehzeit von etwa drei Stunden gilt der Weg als mittelschwer. Besonders lohnend ist die Tour zwischen Frühling und Herbst, wenn die Vegetation in satten Farben erblüht und die weiten Ausblicke über die Vulkanlandschaft beeindrucken. Eine Wanderkarte oder ein GPS-Track ist empfehlenswert, da die Beschilderung nicht überall lückenlos ist.

Zum Abschluss oder für eine Pause bieten sich Einkehrmöglichkeiten in Langenfeld oder im Bereich St. Jost an – ideal, um die Tour gemütlich ausklingen zu lassen.

Der Wacholder Weg

Überblick

  • Länge: ca. 8,6 km
  • Gehzeit: etwa 3 Stunden
  • Höhenmeter: moderat (ca. 200–250 m im Auf- und Abstieg)
  • Schwierigkeitsgrad: mittel
  • Markierung: gelbes „W" auf schwarzem Grund
  • Start/Ziel: Wabelsberger Wacholderhütte, Langscheid
  • Beste Jahreszeit: Frühling bis Herbst (besonders Spätsommer während der Heideblüte)

Der Wacholderweg ist ein rund 8,6 Kilometer langer Rundwanderweg in der Eifel bei Langenfeld (56729). Die Route startet an der Wabelsberger Wacholderhütte in Langscheid und führt über Hochflächen, Wacholderheiden und Waldpassagen, die immer wieder beeindruckende Panoramablicke auf die Umgebung der Osteifel bieten.

Unterwegs passiert man verschiedene Natur- und Kulturschätze, darunter offene Heideflächen, kleine Bäche und schattige Waldabschnitte. Die abwechslungsreiche Landschaft wechselt zwischen offenen Hochflächen mit Fernsicht und ruhigen Waldstücken, die für eine angenehme Abkühlung sorgen.

Mit moderaten Höhenunterschieden und einer Gehzeit von etwa drei Stunden gilt der Weg als mittelschwer. Besonders lohnend ist die Tour zwischen Frühling und Herbst, wenn die Heide blüht und die Landschaft in satten Farben erstrahlt. Eine Wanderkarte oder GPS-Track ist empfehlenswert, da die Beschilderung stellenweise etwas unübersichtlich sein kann.

Für eine kleine Pause oder Einkehrmöglichkeiten eignet sich die Wabelsberger Wacholderhütte oder die umliegenden Orte, sodass die Tour gemütlich und entspannt abgeschlossen werden kann.

Der 7-Dörfer-Weg

Überblick

  • Länge: ca. 13 km
  • Gehzeit: etwa 3,5 Stunden
  • Höhenmeter: ca. 300 m im Auf- und Abstieg
  • Schwierigkeitsgrad: mittel
  • Markierung: kleine Holzschilder mit „7 D"
  • Start/Ziel: Pfarrkirche St. Valerius in Baar-Wanderath
  • Beste Jahreszeit: Frühling bis Herbst

Der 7-Dörfer-Weg verbindet die sieben Ortsteile der Gemeinde Baar – Büchel, Engeln, Freilingen, Mittelbaar, Niederbaar, Oberbaar und Wanderath – auf einer rund 13 Kilometer langen Rundwanderung. Die Strecke führt durch abwechslungsreiche Landschaften der Vordereifel, darunter Wälder, Wacholderheiden, sanfte Hügel und idyllische Bachtäler. Unterwegs bieten sich immer wieder herrliche Ausblicke auf die malerische Umgebung, bis hin zur Nürburg.

Die Wanderung gilt als mittelschwer und lässt sich in etwa 3,5 Stunden bewältigen. Entlang des Weges laden Ruhebänke an verschiedenen Aussichtspunkten dazu ein, die reizvolle Natur und die herrlichen Aussichten zu genießen. Zudem passiert man kleine Kapellen und Heiligenhäuschen, die zur Ruhe und Besinnung einladen.

Die Route ist mit kleinen Holzschildern „7 D" ausgeschildert. Eine Wanderkarte oder ein GPS-Track ist empfehlenswert, da die Beschilderung in Teilbereichen lückenhaft sein kann.

Für eine Einkehr oder eine Pause bietet sich das Restaurant „Der Treffpunkt" oder das Hotel und Kongresszentrum Wanderath an, die sich in der Nähe des Weges befinden.

Der Bergheidenweg

Überblick

  • Länge: ca. 10,3 km
  • Gehzeit: etwa 3 Stunden
  • Höhenmeter: ca. 289 m im Auf- und Abstieg
  • Schwierigkeitsgrad: mittel
  • Markierung: Traumpfad-Logo mit Bergheide-Symbol
  • Start/Ziel: Parkplatz am Raßberg, 56729 Arft
  • Beste Jahreszeit: Frühling bis Herbst (besonders reizvoll während der Heideblüte im August/September)

Der Traumpfad Bergheidenweg führt durch eine abwechslungsreiche Landschaft der Eifel bei Langenfeld. Die Wanderung beginnt am Parkplatz am Raßberg in Arft und führt zunächst durch eine offene Heidelandschaft in das Naturschutzgebiet Heidbüchel. Hier säumen urwüchsige Kiefern den Pfad, der durch typische Sand- und Heidevegetation führt. Am Gipfel des Heidbüchels angekommen, wird der Wanderer mit einem einzigartigen Ausblick belohnt. Beim Abstieg durch den Wald zweigt der Weg zum benachbarten Traumpfad "Wacholderweg" ab. Am Waldrand biegt der Weg links ab in Richtung Nettetal.

Entlang des Weges bieten sich immer wieder herrliche Ausblicke auf die Eifel. Die Wanderung führt durch Mischwälder, entlang der Nette und des Selbachs und bietet mediterranes Flair zwischen Wacholderheiden und Kiefern. Wer die Wacholderheiden richtig genießen möchte, kann die Verbindung zum Traumpfad Wacholderweg nutzen.

Die Strecke gilt als mittelschwer und lässt sich in etwa 3 Stunden bewältigen. Die Höhenmeter von ca. 289 m im Auf- und Abstieg machen die Wanderung zu einem angenehmen Naturerlebnis. Besonders reizvoll ist die Tour während der Heideblüte im August/September, wenn die Landschaft in bunten Farben erstrahlt.